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Immer mehr Männer erkranken an Brustkrebs

[31.05.2005]  Brustkrebs bei Männern wird häufig erst spät entdeckt, wenn der Krebs schon weit fortgeschritten ist. Der Grund dafür ist, dass Brustkrebs bei Männern selten ist, sodass kaum jemand damit rechnet. Allerdings hat sich die Anzahl der betroffenen Männer in den letzten Jahren fast verdoppelt: 1991 wurden 120 Fälle registriert, 2002 waren es 230.

 

Das vermehrte Auftreten von Brustkrebs bei Männern wird in den meisten Industrie-Ländern beobachtet. Experten vermuten, dass der Grund für die Zunahme der veränderte Lebensstil ist. Denn Brustkrebs wird durch Alkohol sowie Lebensmittel, die zunehmend Östrogene enthalten, begünstigt.

Männer müssen Anzeichen für eine Brusterkrankung ernst nehmen
Brustkrebsexperten raten Männern, mögliche Anzeichen für einen Brustkrebs ernst zu nehmen. Dazu gehören Schwellungen, Verdichtungen, Rötungen oder Absonderungen aus der Brustwarze. Diese können auch gutartig sein und durch eine hormonelle Störungen oder Stoffwechsel-Störungen hervorgerufen werden. In diesem Fall treten die Symptome gleichzeitig auf beiden Seiten auf. Deshalb ist besondere Vorsicht geboten, wenn die Anzeichen nur einseitig auftreten.

Früherkennung nicht sinnvoll
Da Brustkrebs bei Männern trotz der Zunahme selten auftritt, halten Experten eine regelmäßige Kontrolluntersuchungen bei Männern zur Früherkennung für nicht sinnvoll. Allerdings sollten Männer, in deren Familie gehäuft Brustkrebs auftritt, besonders achtsam sein. Denn eines der zwei bekannten Risikogene für Brustkrebs führt auch bei Männern in etwa fünf Prozent der Fälle zu Brustkrebs.
Wird der Brustkrebs früh entdeckt, bestehen wie bei Frauen gute Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen.


 

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