Bewegung und Normalgewicht können Brustkrebsrisiko senken
[21.09.2005] Frauen, die keinen Sport treiben, sich wenig bewegen und übergewichtig sind, haben ein erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Das haben europäische und amerikanische Untersuchungen gezeigt. Auch eine Studie aus China bestätigt jetzt diese Erkenntnisse.
Im Rahmen der “Shanghai Brustkrebsstudie” wurden 1459 Brustkrebs-Patientinnen und 1556 gesunde Frauen aus Shanghai nach ihren Risikofaktoren und sportlichen Aktivitäten im Erwachsenenalter befragt. Zusätzlich wurden der Body Mass Index (BMI) – ein Maß für die Körpermasse - Gewicht, Taillen- und Hüftumfang der Teilnehmerinnen gemessen. Auch die Ernährungsgewohnheiten wurden erfasst.
Besonders Frauen nach den Wechseljahren sollten sich ausreichend gewegen
Die Forscher stellten fest, dass Frauen, welche die im Laufe eines Tages zugeführte Kalorienmenge nicht verbrauchen, im Gegensatz zu schlanken Frauen ein doppelt so hohes Risiko haben, an Brustkrebs zu erkranken.
Nach den Wechseljahren ist das Risiko für diese Frauen sogar beinahe fünf Mal so hoch. Die positive Nachricht: Übermäßige Nahrungszufuhr alleine scheint erst dann das Krebsrisiko zu erhöhen, wenn sie mit körperlicher Inaktivität einhergeht. Dabei sind Frauen gefährdet, die ganz auf Bewegung verzichten und mehr als 2.100 Kalorien täglich zu sich nehmen.
Quelle:
Cancer Epidemiol Biomarkers Prev 2005; 14: 1496–1501
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