Brustkrebs-Infotag in Hamburg fand großen Anklang
[23.02.2006] Zirka 80 Frauen waren der Einladung der Hamburger Volkshochschule gefolgt und nahmen am 18.02. am Infotag „Brustkrebs geht uns alle an!“ teil. Die Resonanz war durchweg positiv. „Am besten fand ich, dass wir nach den Vorträgen einzeln mit den Experten sprechen konnten“, lobte eine 45-jährige Teilnehmerin. Die nächsten Veranstaltungen finden am 11.03. in Rendsburg und am 02.04. in Berlin statt.Die Veranstaltung in Hamburg begann mit einem Vortrag von Frau Dr. Ingrid Buck aus dem Brustzentrum des Albertinen-Krankenhauses. Sie informierte allgemein über Brustkrebs und die Möglichkeiten der Vorbeugung und Früherkennung. Frau Dr. Ellen Kirsch, Psychologin von der Universität Kiel berichtete anschließend, dass es für Familien, die besonders häufig von Brustkrebs betroffen sind, spezielle Beratungsangebote an zwölf deutschen Universitätskliniken gibt. Die Beratung wird von den Krankenkassen übernommen; auf Wunsch werden auch Genanalysen durchgeführt.
Experten nahmen sich Zeit für Einzelgespräche
Nach einer Kaffeepause schloss sich der Vortrag von Professor Dr. Peter Schmidt-Rhode von der Frauenklinik AK Barmbeck an. Sein Thema lautete „Diagnose Brustkrebs – wie geht es weiter?“. Als letzte Rednerin kam eine Brustkrebs-Patientin zu Wort: Frau Annette Rexrodt von Fircks, Mutter dreier Kinder, erkrankte mit 35 Jahren an Brustkrebs und machte den Zuhörerinnen Mut, sich aktiv mit dem Thema „Brustkrebs“ auseinander zu setzen.
Nach den Vorträgen standen alle Referenten für Einzelgespräche zur Verfügung. Zudem konnten Frauen unter Anleitung von Fachleuten üben, wie die eigene Brust nach Knoten oder anderen Veränderungen abgetastet wird.
Nächste Infotage: 11.03. in Rendsburg und 02.04. Berlin
Ein weiterer Infotag „Brustkrebs geht uns alle an!“ findet am 11. März 2006 von 10.30 bis 15.00 Uhr im Kulturzentrum in Rendsburg statt. Am 02.04. laden Berliner Brustkrebs-Experten zum „Dritten Patientinnentag Brustkrebs“ ins Hotel Maritim pro Arte in Berlin-Mitte ein. Die Veranstaltung beginnt um 9.00 und endet zirka gegen 15.45 Uhr.
Die genauen Veranstaltungsabläufe, die Referenten, Vortragsthemen und sonstigen Informationsangebote finden Sie auf der Webseite des „Deutschen Grünen Kreuzes“ www.dgk.de unter „Veranstaltungen“. Die Teilnahme an den Infotagen ist kostenlos.
Sabine Stürmer/Medizinjournalistin
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