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Expertentreffen zum Thema Krebsvorbeugung

[22.05.2006]  Vom 16. bis 18. Februar 2006 fand bereits zum vierten Mal der Internationale Krebspräventionskongress in der Schweiz statt. In St. Gallen trafen sich rund 200 Krebsexperten aus der ganzen Welt.

Unter anderem diskutierten die Teilnehmer, mit welchen Möglichkeiten die Entstehung von Brustkrebs verhindert werden kann. Die Teilnehmer beurteilten dabei neue Forschungsergebnisse und Studien.

Mit Tamoxifen, so der Tenor, habe man zwar bereits ein wirksames Medikament zur Vorbeugung von Brustkrebs zur Verfügung, das jedoch leider mit zu schweren Nebenwirkungen behaftet sei, nämlich einer Zunahme an Gebärmutterkrebserkrankungen sowie einer Zunahme an Bildungen von Blutgerinnseln (Thrombosen).

Deswegen setzen die Experten auf andere Medikamente, denen ein ähnlicher Wirkmechanismus wie Tamoxifen zugrunde liegt. Dabei sind die Wissenschaftler auf Ergebnisse von vor allem zwei Studien gespannt. Zum einen auf die der STAR-Studie, die Tamoxifen mit Raloxifen vergleicht und deren Ergebnisse Mitte 2006 erwartet werden und die der IBIS II-Studie, die momentan in Europa läuft und den Aromatasehemmer Anastrozol mit Tamoxifen vergleicht.

Insgesamt waren die Experten optimistisch, zukünftig gute Medikamente zur Vorbeugung von Brustkrebs zur Verfügung zu haben.

Dr. A. Breuer/Assistenzärztin/HSK Dr. Horst Schmidt Klinik, Wiesbaden


 

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