Waren Sie in diesem Jahr schon zur Brustkrebs-Früherkennung?
[30.10.2006] Noch nicht? Dann sollten Sie auf jeden Fall in den
nächsten Wochen einen Termin bei Ihrem Frauenarzt vereinbaren. Denn
„Früh erkannt, ist Brustkrebs heilbar“. So lautet auch das Motto der
Deutschen Krebshilfe, die alle Frauen ab 30 Jahren zur Vorsorge aufruft.
Der Monat Oktober steht schon seit mehreren Jahren im Zeichen der Brustkrebs-Aufklärung. In diesem Jahr veranstaltet die Krebshilfe in Zusammenarbeit mit Tageszeitungen verschiedene Experten-Hotlines und unterstützt die Arbeitsmediziner und Gesundheitsämter bei Veranstaltungen vor Ort. „Wir klären angstfrei auf und zeigen zudem, dass Frauen der Erkrankung nicht hilflos ausgeliefert sein müssen“, erklärte die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Prof. Dr. Dagmar Schipanski.
Jährlich erkranken in Deutschland 55.000 Frauen an Brustkrebs, fast 18.000 sterben daran. Durch verbesserte diagnostische und therapeutische Methoden können zwei Drittel der erkrankten Frauen heute brusterhaltend operiert werden. „Wird ein bösartiger Tumor entdeckt, solange er kleiner als einen Zentimeter im Durchmesser ist, dann liegt die Heilungschance bei über 90 Prozent“, erläuterte Schipanski. Darum wolle die Krebshilfe alle Frauen motivieren, die Früherkennungsuntersuchungen zu nutzen.
Krebshilfe bietet Informationen zur Früherkennung im Internet
Unter http://www.krebshilfe.de/49.0.html?&0 finden Interessierte ansprechend gestaltete Flyer und Broschüren zur Krebsvorsorge im Allgemeinen und speziell zur Brustkrebs-Früherkennung, in denen die Möglichkeiten der Vorsorge und Früherkennung erklärt werden. Gesetzlich versicherte Frauen können kostenlose Krebs-Früherkennungsuntersuchungen in Anspruch nehmen: ab dem 30. Lebensjahr die jährliche Tastuntersuchung durch den Arzt und zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr die qualitätsgesicherte Mammographie, eine Röntgenuntersuchung der Brust. Darüber hinaus sollte jede Frau einmal im Monat ihre Brüste selbst abtasten. „Es liegt in Ihrer Hand“, so der Titel eines Faltblattes der Deutschen Krebshilfe, in dem diese wichtige Selbstuntersuchung erklärt wird.
Quelle:
www.krebshilfe.de
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