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IBIS-II-Programm feiert „Bergfest“

[07.10.2008]  Passend zum Brustkrebsmonat Oktober können die deutschen Initiatoren des IBIS-II-Programms das „Bergfest“ feiern. Denn die 500ste Frau von geplant 1.000 Studienteilnehmerinnen hierzulande wurde kürzlich in das Vorbeugungs-Programm aufgenommen.

Das IBIS-II-Programm untersucht, ob Frauen mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko dieses mindern können, wenn sie fünf Jahre lang Antihormone einnehmen. Für eine Teilnahme kommen also beispielsweise Frauen in Frage, in deren Familie gehäuft Brustkrebs aufgetreten ist, also schon Mutter oder Schwester einen bösartigen Tumor in der Brust entwickelten. Oder Frauen, bei denen bereits eine Brustkrebs-Vorstufe entdeckt wurde. Professor Gunter von Minckwitz hat zusammen mit Kollegen das IBIS-II-Programm in Deutschland initiiert. „Neben dem erhöhten Brustkrebsrisiko sind weiter Voraussetzungen für die Studie, dass die Frauen bereits die Wechseljahre hinter sich haben und nicht älter als 70 Jahre sind,“ erklärt der Brustkrebs-Experte aus Frankfurt. Geleitet wird das Programm von einer deutschen Forschergruppe, die speziell Studien zum Thema Brustkrebs durchführt. Professor von Minckwitz ist Geschäftsführer dieser GBG Forschungs GmbH. Im gesamten Bundesgebiet gibt es rund 90 Praxen und Kliniken, die sich am Programm beteiligen. Weltweit nehmen bereits 4000 Frauen mit einem erhöhten Brustkrebs-Risiko in insgesamt 18 Ländern an der IBIS-II-Studie teil.

Weltweit nehmen bereits 4000 Frauen am IBIS-II-Programm teil
In Deutschland erkranken jährlich mehr als 57.000 Frauen an Brustkrebs. Forscher suchen eifrig nach Möglichkeiten, die verhindern, dass sich ein böser Knoten in der Brust bildet. Große Hoffnungen werden dabei in das weltweit laufende IBIS-II-Programm gesetzt. Auf dieser Internetseite erfahren Interessierte alles Wissenswerte zum Programm. Das eigene Brustkrebsrisiko kann online bestimmt werden. Und, falls eine Frau am Programm teilnehmen möchte, kann sie über das Info-Telefon (Telefonnummer 0800 4247 9934) klären, ob sie die Teilnahme-Voraussetzungen erfüllt und an welches Studienzentrum in der Nähe sie sich wenden kann.

Quelle:
Nach Informationen der GBG Forschungs GmbH

 


 

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