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Schon geringe Alkoholmengen erhöhen Brustkrebsrisiko

[04.06.2008] Bereits der Konsum von kleinen Alkoholmengen kann zur Erhöhung des Brustkrebsrisikos beitragen. Das ergab eine Untersuchung in den USA.

Die Forscher des amerikanischen Krebsinstituts (US National Cancer Institute) begleiteten rund 184.000 Frauen durchschnittlich sieben Jahre lang für ihre Untersuchung. Alle Frauen hatten bereits die Wechseljahre hinter sich. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Frauen, die weniger als einmal am Tag Alkohol tranken, ein um sieben Prozent erhöhtes Brustkrebsrisiko im Vergleich zu Abstinenzlern hatten. Bei Frauen, die ein oder zwei alkoholische Getränke zu sich nahmen, war das Risiko um 32 Prozent erhöht. Diejenigen, die mehr als drei Gläser Alkohol täglich konsumierten, wiesen sogar ein um 51 Prozent erhöhtes Risiko auf.
Dabei wurde das erhöhte Risiko vor allem bei den sogenannten „Hormonrezeptor-positiven“ Tumoren beobachtet. Sie werden durch das körpereigene Geschlechtshormon Östrogen zum Wachstum angetrieben und stellen 70 bis 80 Prozent der Brustkrebserkrankungen dar. Die US-Forscher vermuten daher, dass der Alkohol letztendlich über das Hormon Östrogen seine krebsfördernde Wirkung entfaltet. Was für Alkohol dabei getrunken wird, spielt keine Rolle.

Quelle:
Präsentation auf dem Jahrestreffen der American Association for Cancer Research, 12.-16.April 2008


 

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