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Multivitamin-Präparate ohne Einfluss auf Brustkrebs-Risiko

[14.06.2008] Frauen, die nahezu täglich Vitamin-Präparate einnehmen, haben dadurch kein höheres oder niedrigeres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken im Vergleich zu Frauen, die keine Vitaminpillen schlucken. Das belegt eine aktuelle Studie aus den USA.

„Dieses Ergebnis könnte Frauen beruhigen, die aufgrund einer einseitigen Ernährung oder anderen Gründen regelmäßig Vitamine einnehmen,“ berichtete die US-Forscherin Dr. Shumin Zhang von der Frauenklinik der Havard-Universität in Boston, Massachusetts.
Zhang und ihr Team befragten fast 38.000 Frauen, wie lange, wie oft und wie viel Vitaminpräparate sie einnehmen würden bzw. eingenommen hätten. Die befragten Frauen waren 45 Jahre und älter und bei Studienbeginn ohne Brustkrebs-Erkrankung. Zwischen 1992 und 1995 wurden die Frauen in die Untersuchung aufgenommen und im Schnitt über 10 Jahre lang begleitet. Während dieser Zeit erkrankten 1.171 Frauen an Brustkrebs.
Die Auswertung ergab, dass Frauen, die derzeit oder früher Vitaminpillen eingenommen hatten, nicht häufiger oder seltener von Brustkrebs betroffen waren verglichen mit Frauen, die keine Vitaminpräparate geschluckt hatten. Das traf auch für Frauen zu, die über einen Zeitraum von 20 Jahren mindestens sechsmal in der Woche Vitamintabletten eingenommen hatten.

Quelle:
Ishitani K et al. A Prospective Study of Multivitamin Supplement Use and Risk of Breast Cancer, American Journal of Epidemiology, Advance Access published on March 15, 2008; doi: doi:10.1093/aje/kwn027


 

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