Erhöhtes Risiko - was tun?
Informieren Sie sich über Ihre Möglichkeiten
Sollte Ihr Arzt/Ihre Ärztin feststellen, dass bei Ihnen ein überdurchschnittliches Brustkrebsrisiko besteht, werden Sie gemeinsam über die weiteren Schritte entscheiden. Eventuell sind weitere Untersuchungen sowie ein engmaschigeres, erweitertes Früherkennungsprogramm notwendig. Eventuell wird er/sie Ihnen auch ein spezialisiertes Zentrum empfehlen.Eventuell sinnvoll: Vorbeugung mit Medikamenten
Es gibt auch Hinweise darauf, dass bei Frauen mit deutlich erhöhtem Risiko eine Brustkrebsvorbeugung mit Medikamenten möglich ist, welche die Bildung oder die Wirkung des weiblichen Sexualhormons Östrogen unterdrücken. Diese Möglichkeit der Vorbeugung wird derzeit im Rahmen mehrerer klinischer Studien, zum Beispiel im so genannten IBIS-II-Programm geprüft.Mögliche Teilnahme an einer klinischen Studie
Sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin zu dem Schluss kommen, dass eine medikamentöse Brustkrebsvorbeugung in einer klinischen Studie bei Ihnen sinnvoll sein könnte, kann Ihnen Ihr Arzt/Ihre Ärztin weitere Informationsmöglichkeiten und Kontaktadressen sowie ein spezialisiertes Zentrum in Ihrer Nähe nennen. Über die Adressen im Kapitel "IBIS-II-Programm>>Kontakt zu Studienzentren" können Sie auch direkt spezialisierte Zentren, die sich am IBIS-II-Programm beteiligen, ansprechen.Informationen zum IBIS-II-Programm und zu klinischen Studien allgemein finden Sie im Abschnitt „IBIS-II-Programm“.
Kann ich am IBIS-II-Programm teilnehmen?
Nutzen Sie das kostenlose Info-Telefon 0800 4247 9934.
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